Verkehrskasper zieht auch 2013 durch Stuttgarts Kitas und Grundschulen – verstärkte Kooperation mit „MobileKids“ der Daimler AG

Der Verkehrskasper der Stuttgarter Verkehrswacht ist gefragt wie nie: Alleine im vergangenen Jahr ist die Verkehrspuppenbühne mit dem Stück „Der Rasende Roland“ rund 140 Mal in Stuttgarter Kindertagesstätten und Grundschulen aufgetreten, seit der Premiere Ende 2010 haben bisher rund 16.000 Kinder das neue Stück der Verkehrspuppenbühne gesehen. Auch 2013 wird der Verkehrskasper durch die Klassenzimmer und Turnhallen der Stadt ziehen und den Kindern auf spielerische Weise zeigen, Risiken im Straßenverkehr zu erkennen. So unterstützt auch in diesem Jahr erneut die Daimler AG die Stuttgarter Verkehrswacht und sichert auf diese Weise bis Ende 2013 den kostenlosen Spielbetrieb in Kitas und Grundschulen. Die Vorsitzende der Verkehrswacht Stuttgart, Roswitha Wenzl, zeigt sich erfreut über die zukünftige verstärkte Zusammenarbeit mit der Daimler AG und deren Verkehrssicherheitsinitiative MobileKids. So sind beispielsweise die Schulungsinhalte von MobileKids in das neue Stück der Verkehrspuppenbühne eingeflossen und gemeinsame Aktionen wie beispielsweise in der MobileKids Kinderverkehrsschule im Ravensburger Spieleland geplant. Neben Wenzl hat sich vor allem der Schirmherr des Verkehrskaspers, der Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann, im Gespräch mit der Daimler AG für eine weitere Unterstützung der Verkehrspuppenbühne stark gemacht. „Die Verkehrserziehung liegt mir sehr am Herzen. Denn alles, was die Verkehrssicherheit für unsere Kinder erhöht, verdient Unterstützung. Und wenn dies dann noch so gut und nachhaltig umgesetzt wird wie beim Verkehrskasper umso mehr. Ich habe mich daher sehr gerne bei der Daimler AG für die Verkehrspuppenbühne eingesetzt“, so der Schirmherr Stefan Kaufmann MdB. „Wir gehen davon aus, dass das Stück auch in diesem Jahr auf eine große Resonanz stoßen wird“, so Roswitha Wenzl. „Gerade die Tatsache, dass dieses in der bekannten Umgebung, also in der Kita oder in der Schule, aufgeführt wird, sehen wir als wesentlichen Erfolgsfaktor. Hier können die Kinder im direkten Anschluss an das Stück mit ihren Erzieherinnen und Erziehern über das Geschehen auf der Bühne sprechen und die Verkehrssituation imeigenen Stadtbezirk besprechen und verarbeiten“, so Wenzl.

MobileKids, die Verkehrssicherheitsinitiative der Daimler AG, wurde 2001 gestartet. Ziel des Programms ist es, Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren durch spielerisches Lernen fit für den Straßenverkehr zu machen. MobileKids ist Teil einer ganzheitlichen Perspektive auf das Thema Sicherheit, die alle am Verkehr Beteiligten einbezieht und insbesondere Wert auf Schutz und Schulung von Kindern im Straßenverkehr legt. Jörg Howe, Leiter Kommunikation bei Daimler: „Der Verkehrskasper und unsere Initiative Mobile Kids haben das gleiche Ziel: die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu verbessern. Deshalb freue ich mich, dass wir noch enger mit der Verkehrswacht zusammen arbeiten“. Im Stück „der Rasende Roland“ lernen Kinder, Risiken im Straßenverkehr zu erkennen. Die pädagogisch wertvollen Vorstellungen wirken nachhaltig auf die Kinder und sind so ein ergänzender Beitrag zur Unfallverhütung. „Mal schnell noch über die Straße gehen“ ist im neuen Stück ebenso ein Thema wie Gefahren, die beim Überqueren von Straßen oder auch von Straßenbahnüberwegen auftreten können. Das Stück des Verkehrskaspers feierte im Dezember 2010 Premiere. Das neue Stück konnte damals durch die Unterstützung der Daimler AG und der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) realisiert werden.

Die Verkehrspuppenbühne kann von den Kindertagesstätten und Grundschulen direkt und kostenlos gebucht werden.

Interessierte Kitas und Grundschulen wenden sich an

Rolf U. Högemann, Tel.:/Fax: 0711/236 49 54.

Verkehrswacht Stuttgart e.V.

Die Verkehrswacht Stuttgart ist ein gemeinnütziger Verein, der das Ziel hat, durch geeignete Maßnahmen die Verkehrssicherheit in Stuttgart zu erhöhen. Diese Arbeit leistet die Verkehrswacht seit Jahrzehnten traditionell gemeinsam mit der Polizei Stuttgart und Wirtschaftsunternehmen vor Ort. Schwerpunkte der Arbeit ist die Tätigkeit mit jungen Verkehrsteilnehmern, die mit verkehrspädagogischen Maßnahmen wie beispielsweise der Verkehrspuppenbühne für Kindergartenkinder erfolgt. Eine Aufgabe ist auch die Förderung der Radfahrausbildung, die insbesondere in einer Großstadt ein wichtiges Element der Verkehrsunfallverhütung darstellt. Mit Hilfe von Schülerlotsen und Schulweghelfer, Spannbändern zu Schuljahresbeginn, Sicherheitsmützen und zusätzlichen Ampelschildern erhöht die Verkehrswacht zudem die Verkehrssicherheit, speziell für Kinder und Jugendliche aber auch für Erwachsene und Senioren.